Sinn und Unsinn Papierloser Notizen.

Papierlos arbeiten?

Das iPad PRO soll ja mit Hilfe des Stylus das papierlose Büro verwirklichen helfen. Das Thema „Papierloses Büro“ beschäftigt mich seit Jahren. Ich bin nach vielen Versuchen beginnend mit einem Palm Pilot (wer kennt die noch??) über ein Windows 7 Tablet Notebook mit Stylus von Toshiba und letztlich iPad und iPhone, zu dem Schluss gekommen dass es auch Heute noch besser ist ein kleines Notizbuch mitzuführen. In einem Meeting ist das Notizbuch viel schneller einsatzbereit. Es geht nie der Akku aus und man hat es viel schneller gezückt als ein Smartphone. Wenn man später Zeit hat können handschriftlichen Notizen abfotografiert werden. Damit hat man sie digitalisiert und als Ablage nutze ich Evernote, die geniale Schrifterkennung die auch in Bildern Texte und sogar handschriftliche Notizen erkennt ist klasse. OneNote von Microsoft hat sich für mich nicht bewährt. Mein iPad Mini habe ich ja bereits verkauft. Darüber hatte ich geschrieben.

Leuchtturm Notizbücher

Ich nutze Leuchtturm Notizbücher und einen Lamy Füller. Manchmal schreibe ich auch mit einem Lamy Kugelschreiber. Ich habe ein liniertes DIN A5 Notizbuch mit Hardcover und ein kleineres liniertes DIN A6 mit weichem Softcover, das kann man toll in die Hosentasche stecken und man merkt es kaum.

Ich nutze seid geraumer Zeit die Leuchtturm Notizbücher.
Ich nutze seid geraumer Zeit die Leuchtturm Notizbücher.

Die Tinte des Füllers schreibt nicht durch. Nur finde ich daß die Schrift etwas „dick“ wirkt. Ich habe mir ein Löschblatt auf DIN A5 zurecht geschnitten und in das A5 Notizbuch reingelegt und habe es immer dabei. Das kleinere Notizbuch benutze ich immer mit Kugelschreiber. Falls ich keine Lösung für die „dicke“ Schrift mit dem Füller finde dann stelle ich ganz auf Kuli um.

„Whitelines“ Notizen

20160924_110745060_iosCool sind auch die so genannten „Whitelines“ Notizbücher von Leuchtturm. Die benutzen ein speziell hellgrau gefärbtes Papier mit weissen Linien. Da schreibt man seine Notizen und eine spezielle „Whitelines App“ scannt dann die Notizen perfekt ein. Viel Efahrung habe ich damit nicht aber es hat bei meinen Versuchen ganz gut funktioniert.

Features:

Die Notizbücher bestehen aus 80g/m² säurefreiem Papier, es werden Titel und  Rückenschilder zur Beschriftung und Archivierung beigelegt. Es gibt ein Inhaltsverzeichnis, Etiketten zum Archivieren und eine Falttasche im Einband. Sehr wichtig ist das Verschlußgummi und die zwei Lesezeichenbänder.

Welche Erfahrungen mit elektronischen oder herkömmlichen Notizbüchern habt Ihr gemacht? Ich freue mich über Kommentare.

Euer Scherdegen.

 

Erfahrungen ohne mein geliebtes iPad Mini

iPad mini 2
Mein altes iPad mini 2 mit 64 GB wifi und Retina Display

Ich habe mich letztens vom iPad mini 2 mit Retina Display getrennt. Ich habe es über Ebay-Kleinanzeigen angeboten und relativ schnell gut verkaufen können. Es fiel mir schwer und war ein langer Entscheidungsprozess. Das iPad ist einfach ein klasse Gerät wenn man mal schnell etwas im Netz recherieren will oder auch für Kunst, Musik, Photographie ist es Klasse, da besteht kein Zweifel. Mein altes iPad 2 benutzt meine Frau immer noch täglich und das nach mittlerweile fast 5 Jahren! Ich hatte früher als Geschäftshandy ein iPhone 5 aber als ich das zurückgeben musste kaufte ich mir ein Microsoft Lumia 640 LTE Windows Phone. Ich hatte bereits Erfahrungen auf Windows Phone gesammelt und das Preis/Leistung Verhältnis erschien mir unschlagbar (dachte ich…). Ich mag Windows Phone als Handy Betriebssystem.

Microsoft Lumia 640 LTE

Das Windows Smartphone Betriebssystem ist schnell, intuitiv und meiner Meinung nach viel moderner als iOS 9 oder Android. Leider ist der Marktanteil mittlerweile so klein dass Microsoft wohl selber die Lust verloren hat und ich bezweifle dass die Software jemals die nötige Unterstützung der App Programmierer bekommen wird. Schade aber so ist es halt. Ich habe das Handy verkauft und es mit einem iPhone 6s ersetzt. Nun nutze ich nur noch das iPhone 6s als Alltags Smartphone. Die meisten Apps die ich auf dem iPad genutzt habe gibt es auch für das iPhone. Warum soll man also zwei Geräte herumschleppen die man pflegen muss, Updates, Ladekabel etc… Nein ich versuche es mit einem und die Apps die es nicht gibt vermisse ich nicht wenn ich ehrlich bin.

Fazit

Ich habe gemerkt daß mir das iPad eigentlich nicht fehlt. Vielleicht hätte ich mich für ein 6s Plus entscheiden sollen, der grössere Bildschirm wäre schon geil aber das 6s reicht aus. Das iPad fehlt mir nur wenn der Akku des iPhone mal wieder leer ist und das Gerät ans Ladekabel im Büro muß. Früher konnte ich dann auf dem iPad weiterarbeiten. Das mit der begrenzten Laufleistung des Akkus ist wirklich ein Problem und ich hoffe daß Apple dieses nun mit dem Launch des iPhone 7 in den Griff bekommt. Beschäftigen mit der Technik und Lernen der Möglichkeiten ist die Devise. Ich denke wenn man sich mit dem iPhone wirklich beschäftigt und sich auf wenige wichtige Apps konzentriert spart man Zeit und wird produktiver. Ein weiteres Gerät stört nur die Konzentration auf das Wesentliche. Ich freue mich über Feedback unten in den Kommentaren. Wie ist es Euch ergangen?

Bis bald, Euer Scherdegen.